Lexikon der Fachbegriffe

A

Abdomen
medizinischer Fachausdruck für den Bauchraum, d.h. den Bereich des Rumpfes zwischen Brustkorb und Becken
akut
plötzlich auftretend, unvermittelt beginnend, dabei meist nur relativ kurz andauernd; im Gegensatz zu > chronisch
Arthrose
zerstörerische Abnutzungs- und Verschleißerkrankung der Gelenke, die mit Schädigungen am Gelenkknorpel beginnt, sich durch ständige Gelenkreizungen allmählich verschlimmert und schließlich mit Knorpelschwund sowie Verformungen bzw. Veränderungen der Gelenkknochen einhergeht; typische Arthrosebeschwerden sind Morgensteifigkeit und schmerzhafte Bewegungsbehinderung der betroffenen Gelenke
Atrophie
Schwund bzw. Rückbildung von Körpergeweben, Verkleinerung bzw. Verkümmerung von Körperorganen oder Organteilen

B

Blockade
Unterbrechung der normalen Funktionsfähigkeit eines Körperteils; häufig sind z.B. Blockaden der Gelenke zwischen den > Wirbeln der > Wirbelsäule (WS); solche „Wirbelblockaden“ (im Volksmund spricht man fälschlicherweise von „ausgerenkten Wirbeln“) können mit Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule, muskulären Verspannungen, Nervenreizungen und/oder mehr oder minder starken Schmerzen einhergehen
BS
Abkürzung für Bandscheibe; darunter versteht man das elastische Ver­bindungsstück zwischen zwei Wirbelkörpern, das aus einem knorpeligen, äußeren Faserring und einem gallertartigen Kern aufgebaut ist; die Bandscheiben sind wichtig für die Beweglichkeit der > Wirbelsäule (WS) und dienen als Stoßdämpfer, um Erschütterungen der Wirbelsäule abzufedern
BWS
Abkürzung für Brustwirbelsäule; diese liegt als längster Abschnitt der > Wirbelsäule (WS) zwischen der Hals- und der Lendenwirbelsäule, weist eine natürliche Rückwärtskrümmung "> Kyphose) auf und ist aufgrund ihrer Verbindung mit dem Rippengerüst des Brustkorbes relativ unbeweglich

C

chronisch
sich schleichend entwickelnd, langsam verlaufend, über einen längeren Zeitraum andauernd; im Gegensatz zu > akut

D

Deformität
Formveränderung; Abweichung der Gestalt bestimmter Körperteile oder –organe vom üblichen Erscheinungsbild (Beispiel: Deformität der > Wirbelsäule (WS) = Verunstaltung der ‚normalen‘ Wirbelsäulenform
Dekompression
Maßnahme zur Druckentlastung (z.B. von Nerven im Falle eines Bandscheibenvorfalls [> Prolaps]); Gegenteil von > Kompression
Dermatom
unverwechselbares, an der > Wirbelsäule (WS) beginnendes, zusammenhängendes Hautgebiet, das jeweils von einem bestimmten, aus dem Rückenmark entspringenden Nerven versorgt und repräsentiert wird
Distraktion
Streckung von Körperteilen, z.B. des Rumpfes, durch Zug und Gegenzug (führt im Falle der Wirbelsäule zu etwas auseinander gedrückten Wirbelkörpern und einer gewissen Krümmungs-Begradigung)
dorsal
den Rücken bzw. die Rückseite des Körpers betreffend
dorsolateral
vom Rücken zur Seite des Körpers verlaufend; hinten und seitlich gelegen
dorsoventral
vom Rücken zum Bauch hin gerichtet; hinten und bauchwärts gelegen

F

Facettensyndrom
durch bewegungsabhängige Rückenschmerzen und Verspannungen der Rückenmuskulatur gekennzeichnetes Beschwerdebild, welches von den kleinen Wirbelgelenken (= Facetten) der > Wirbelsäule (WS) ausgeht; Ursache sind verschleißbedingte und entzündliche Prozesse im Wirbelgelenkbereich
Fischwirbel
krankhaft veränderter > Wirbel mit fischförmigem Erscheinungsbild, bei denen die Seitenwände des Wirbelkörpers nach innen gewölbt sind; Fischwirbel sind z.B. bei > Osteoporose recht häufig anzutreffen
Flexion
die Beugebewegung eines Gelenks, die typischerweise zu einer Krümmung des betroffenen Körperteils führt; die Flexion ist die gegenläufige Bewegung zur Streckung (Extension)
Foramen
(Plural: Foramina)
medizinischer Fachausdruck für Loch, Lücke, Öffnung
Fraktur
Knochenbruch, also jede Unterbrechung des zusammenhängenden Gefüges eines Knochen unter Bildung zweier oder mehrerer Knochenbruchstücke
frontal
parallel zur Stirn verlaufend; stirnwärts; die Vorderseite des Körpers betreffend
Frontalebenen
durch den Körper parallel zur Stirn verlaufende Ebenen, welche die > Sagittalebenen stets senkrecht schneiden
Fusion
operative Versteifung instabilder Wirbelsäulen-Abschnitte; dabei wird zunächst die > Bandscheibe (BS) zwischen den benachbarten Wirbelkörpern komplett entfernt und anschließend der entstandene Wirbelzwischenraum durch das Einbringen künstlicher oder teilweise natürlicher Ersatzmaterialien aufgefüllt bzw. überbrückt; auf diese Weise werden die aneinander angrenzenden Wirbel fest und unzertrennlich miteinander verbunden bzw. „verschmolzen“ (= fusioniert)

H

Hyperkyphose
übermäßig stark ausgeprägte Wirbelsäulen-Krümmung nach hinten, die letztlich die Ausbildung eines verstärkten Rundrückens (also eines „Buckels“) bewirkt; Patienten mit fortgeschrittener > Osteoporose weisen sehr häufig eine solche Hyperkyphose auf
Hyperlordose
übermäßig stark ausgeprägte Wirbelsäulen-Krümmung in Richtung Bauch, die zur Ausbildung eines Hohlkreuzes führt

Hypermobilität
über das Normalmaß hinausgehende Beweglichkeit (= krankhafte ‚Überbeweglichkeit‘) von Gelenken und Bändern, die zu Gelenkschmerzen oder Sehnenscheidenentzündungen führen kann und Gelenkverletzungen begünstigt

I

Indikation
Angabe der Anwendungs- bzw. Einsatz-Möglichkeit(en) für eine bestimmte Behandlung oder Maßnahme; im Gegensatz zur > Kontraindikation
intradiskal
innerhalb der > Bandscheibe (BS) gelegen

K

Keilwirbel
krankhaft verformter > Wirbel mit keilförmigem Aussehen
kompensatorisch
ausgleichend
Kompression
das Ausüben von (zumeist flächenhaftem) Druck als Mittel zur Behandlung bestimmter Erkrankungen, z.B. durch Bandagen oder andere > Orthesen zur Entlastung der > Wirbelsäule (WS); Gegenteil von > Dekompression
konservativ
auf Erhalt der Körperintegrität ausgerichtet, ohne verletzende Operation; konservative Behandlungsmaßnahmen im Bereich der Wirbelsäulenerkrankungen sind z.B. die Verschreibung von Arzneimitteln oder von Wirbelsäulenorthesen
Kontraindikation
Angabe der Umstände und Krankheiten, die die Anwendung einer bestimmten Behandlung oder Maßnahme verbieten; im Gegensatz zur > Indikation
Kyphose
Biegung der > Wirbelsäule (WS) nach hinten, die bei stärkerer Ausprägung zu einem Rundrücken führt

L

lateral
seitlich, seitwärts, die Körperseite betreffend
Lordose
nach vorn, also bauchwärts, gerichtete Krümmung der > Wirbelsäule (WS)
Lumbago
Hexenschuss; überfallartig auftretende Rückenschmerzen in der Lendengegend mit starker Einschränkung der Beweglichkeit und schmerzbedingter Fehlhaltung; Ursache sind oft Verschleißerscheinungen der > Bandscheiben (BS)
lumbal
den Lendenbereich betreffend, zur Lendenwirbelsäulen-Region gehörend
Lumbalgie
Lendenschmerz; von der > LWS-Region ausgehender und auf den Lendenbereich beschränkter Rückenschmerz
Lumbalsyndrom
Sammelbegriff für schmerzhafte Rückenbeschwerden, die den Lendenwirbelsäulen-Bereich betreffen bzw. von der > LWS ausgehen
Lumboischialgie
Rückenschmerzen im Bereich der > LWS mit Schmerzausstrahlung ins Gesäß und/oder ins Bein (d.h. die Schmerzen beschränken sich im Gegensatz zur > Lumbalgie nicht auf den Lendenbereich, sondern können sich durch zusätzliche Beteiligung des Ischiasnerven bis ins Bein ausbreiten)
lumbosakral
Lendenregion und Kreuzbein betreffend
LWS
Abkürzung für Lendenwirbelsäule; diese liegt zwischen der Brustwirbelsäule und dem Kreuzbein, ist leicht nach vorn (= bauchwärts) geschwungen (> Lordose) und sehr beweglich

M

Morbus Scheuermann
bei Kindern und Jugendlichen auftretende Entwicklungs- bzw. Verknöcherungs­störung der > Wirbelsäule (WS), in deren Verlauf einzelne Wirbel vorne langsamer als hinten wachsen und Bandscheiben­gewebe in einzelne Wirbelkörper einbricht; dennoch entwickelt sich diese Erkrankung meist recht milde und führt lediglich zu einem leichten Rundrücken
Myogelose
Muskelhärte, d.h. eine strang- oder knotenförmige und zugleich sehr druck­empfindliche Verhärtung einzelner Muskeln oder Muskelgruppen; zumeist verursacht durch einseitige Fehlbelastungen oder entzündliche Prozesse

N

neurologisch
das Nervensystem oder die Nervenheilkunde betreffend
Neuron
die Nervenzelle mit ihren Fortsätzen als kleinster Baustein des Nervensystems
neuronal
die Nervenzelle betreffend, auf die Nervenzelle bezogen

O

Orthese
Hilfsmittel zur Stabilisierung, Entlastung und Funktionsverbesserung der > Wirbelsäule (WS) oder von Gliedmaßen und Gelenken; zusammengesetztes Kurzwort aus den Begriffen ‚orthopädisch‘ (= den Haltungs- und Bewegungsapparat betreffend) und ‚Prothese‘ (= Körperersatzteil)
Osteomalazie
Knochenerkrankung im Erwachsenenalter, die wegen mangelhaften Einbaus von Mineralstoffen (insb. Calcium) in die Knochengrundsubstanz zu örtlicher oder allgemeiner Knochenerweichung führt; infolgedessen werden die erkrankten Knochen biegsam und verformbar und können leichter brechen
Osteoporose
> chronische Skeletterkrankung, die durch einen fortdauernden Abbau von festem Knochengewebe (= Verringerung der Knochenmasse) und eine allmähliche Veränderung der Knochenstruktur (= Umgestaltung des inneren Knochenaufbaus) gekennzeichnet ist; die Knochen werden im Verlauf der Erkrankung dünner, poröser und brüchiger; eine fortgeschrittene Osteoporose ist daher mit einem erhöhten Risiko von > Frakturen verbunden; betroffen sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren

P

Parese
leichte oder unvollständige Lähmung bzw. Funktionsminderung eines Körperteils oder Organsystems ohne kompletten Ausfall (kann sich z.B. in Form einer Muskelschwäche oder einer eingeschränkten Beweglichkeit eines Gliedmaßes zeigen)
pathologisch
krankhaft, krankheitsbedingt
pathologische Fraktur
Knochenbruch aufgrund einer krankheitsbedingten Schwächung des Knochens (z.B. infolge von Knochengeschwülsten, > Osteomalazie oder > Osteoporose) durch normale Belastung (auch als Spontanfraktur bezeichnet)
Pelotte
Druckpolster, welches im Rahmen der orthopädischen > Therapie zu Stabilisierungs-, Stütz- und/oder Kompressionszwecken genutzt wird; Pelotten dienen dabei in der Regel als Druckumverteiler, Druckausgleicher und/oder als Druckverstärker; je nach ihrer Ausgestaltung und Form können sie beispielsweise druckmindernd auf Knochenvorsprünge wirken oder sich als hilfreich für die gezielte Kraftübertragung auf ‚gesunde‘ Körperteile erweisen (so kann z.B. die TIGGES-Gliederpelotte infolge ihres brückenartigen Aufbaus den im Rücken entstehenden Druck so abfangen, dass nur die beiderseits der > Wirbelsäule (WS) verlaufenden Muskelwülste und das Kreuzbein belastet werden, nicht aber der schmerzhaft erkrankte Wirbelsäulenbereich)
physiologisch
natürlich; den normalen Lebensvorgängen im Körper eines Gesunden ent­sprechend; im Gegensatz zu > pathologisch

Plasmozytom
zerstörerisch wirkendes Knochenmark-Geschwulst; bösartige Wucherung von sog. Plasmazellen (= spezielle Abwehrzellen des Körpers, die Antikörper produzieren) im Knochenmark vornehmlich der Wirbel, der Rippen, des Brustbeins und des Schädels, die zu charakteristischen Knochendefekten führen kann, die wie ausgestanzt aussehen
polysegmental
viele Körperabschnitte betreffend, auf zahlreiche Körpersegmente bezogen
posttraumatisch
nach einer Verletzung
Prolaps
Bandscheibenvorfall; gemeint ist damit eine deutliche Verlagerung des Gallertkerns der > Bandscheibe (BS) aus seiner natürlichen Position in Richtung > Spinalkanal mit einem teilweisen Austritt von weicher Gallertmasse durch verschleißbedingte Einrisse im äußeren Knorpel-Faserring; das aus der Bandscheibe hervorgequollene Kernmaterial kann dann auf Nervenwurzeln drücken und dadurch heftige Schmerzen auslösen (vgl. auch > Protrusion)
Protrusion
Bandscheibenvorwölbung; gemeint ist damit eine Verschiebung der > Bandscheibe (BS) aus ihrer natürlichen Lage in Richtung > Spinalkanal, wobei allerdings der äußere Knorpel-Faserring der Bandscheibe (im Gegensatz zum > Prolaps) intakt bleibt und keine Gallertmasse aus der Bandscheibe austritt; dennoch können auch Protrusionen Druck auf Nervenstrukturen ausüben und so schmerzhafte Beschwerden hervorrufen
pseudoradikulär
scheinbar von einer Nervenwurzel ausgehend, scheinbar eine Nervenwurzel betreffend

R

radikulär
von einer Nervenwurzel ausgehend, eine Nervenwurzel betreffend
repetitiv
sich wiederholend
rezidivierend
wiederkehrend, nach einer gewissen Zeit erneut auftretend
Rezidivprophylaxe
vorbeugende Behandlung, um das Wiederauftreten einer Erkrankung zu verhindern

S

sagittal
vom Rücken her in Richtung Bauch verlaufend oder umgekehrt; parallel zur Mittelachse des Körpers liegend (vgl. auch > Sagittalebenen)
Sagittalebenen
durch den Körper parallel zur Mittelachse (diese teilt den Körper in > dorso-ventraler Richtung in zwei spiegelbildlich gleiche Teile) verlaufende Ebenen, welche die > Frontalebenen stets senkrecht schneiden
segmental
abschnittsweise, ein bestimmtes Körperteilstück betreffend
Sinterung
allmähliche Verminderung der Höhe einer Knochenstruktur, z.B. das Einsinken bzw. Zusammensacken von Wirbelkörpern als Folge von > Wirbelkörpereinbrüchen bei > Osteoporose
Spinalkanal
Wirbelkanal, darunter versteht man den von den übereinander liegenden > Wirbeln der > Wirbelsäule (WS) gebildeten Kanal, der als knöcherne Schutzröhre für das empfindliche Rückenmark dient, welches den Wirbelkanal durchzieht
Spinalkanal-dekompression
Druckentlastung der Nervenstrukturen im Bereich des > Spinalkanals etwa durch operative Erweiterung des Wirbelkanals
Spinalkanalstenose
Verengung des Wirbelkanals und seiner Nervenaustrittslöcher z.B. durch verschleißbedingte Veränderungen der > Wirbelsäule (WS) oder durch Knochen- und Bindegewebswucherungen (im Sinne eines ‚Zuwachsens‘ des Wirbelkanals)
Spondylitis
Entzündung einzelner Wirbelkörper oder der gesamten > Wirbelsäule (WS); häufigste Ursache: Infektion mit Tuberkulose-Bakterien
Spondylodiszitis
Entzündung einer oder mehrerer > Bandscheiben (BS) und der benachbarten Wirbelkörper
Spondylolisthese
Wirbelgleiten; das allmähliche Abgleiten bzw. ‚Verrutschen‘ eines Wirbels nach vorn über den darunterliegenden Wirbel; kommt hauptsächlich im Bereich der unteren > LWS vor
Spondylose
verschleiß- und abnutzungsbedingte Erkrankung der > Wirbelsäule (WS) oder einzelner > Wirbel, die zu wulstartigen Erhebungen am Rande der Wirbelkörper führt; dadurch wird zunächst die Beweglichkeit einzelner Wirbelsäulenabschnitte beeinträchtigt, später kann es zu einer Versteifung der Wirbelsäule kommen
statisch
das Aufrechtstehen betreffend; aber auch: nicht fortschreitend bzw. keine Entwicklung aufweisend (im Gegensatz zu dynamisch)
Stenose
dauerhafter Engpass, anhaltende Verengung von Gefäßen, Kanälen, Mündungen oder Öffnungen
Symptom
Krankheitszeichen
Symptomatik
Gesamtheit der Krankheitszeichen, die bei einem Patienten vorkommen
Syndrom
durch ein bestimmtes Muster von Krankheitszeichen (= typischer Symptomenkomplex) gekennzeichnetes Krankheitsbild meist unklarer oder vieldeutiger Ursache

T

Therapie
Behandlung, Maßnahmen zur Heilung oder Besserung von Krankheiten
therapieresistent
auf die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten nicht ansprechend
thorakal
den Brustraum betreffend, zum Brustkorb gehörend
Thorax
medizinischer Fachausdruck für den Brustkorb, der von den Brustwirbeln, den Rippen und dem Brustbein gebildet wird

V

ventral
in Bauchrichtung liegend, bauchwärts gerichtet

W

Wirbel
knöcherne Baueinheit der > Wirbelsäule (WS); jeder Wirbel besteht aus einem rundlichen Wirbelkörper und dem angrenzenden Wirbelbogen mit seinen Quer- bzw. Dornfortsätzen; diese Fortsätze dienen als Gelenkverbindungen und sind gleichzeitig Ansätze für Bänder und Muskeln; Wirbelkörper und Wirbelbogen eines Wirbels, aber auch die Wirbelbogen zweier aufeinander folgender Wirbel bilden Hohlräume: die Wirbellöcher einerseits und die Zwischenwirbellöcher andererseits; aus ersteren entsteht der rückenmarkhaltige > Spinalkanal,aus letzteren treten die einzelnen Rückenmarksnerven aus dem Wirbelkanal aus
Wirbelgleiten
siehe > Spondylolisthese
Wirbelkörper-einbruch
> Fraktur des Wirbelkörpers meist als Folge einer > Osteoporose; dabei bricht der Wirbelkörper häufig im Bereich seiner Vorderkante ein, während die Wirbelkörper-Hinterkante unversehrt erhalten bleibt; infolgedessen verliert der ‚eingebrochene‘ Wirbelkörper vorne an Höhe, so dass sich der benachbarte Wirbelsäulenbereich stärker nach vorne krümmt
WS
Abkürzung für Wirbelsäule, also das gesamte aus den > Wirbeln, > Bandscheiben (BS) und Bändern bestehende Achsenskelett des Körpers, welches vom ersten Wirbel der Halswirbelsäule bis zum Steißbein reicht

Z

Z.n
Abkürzung für Zustand nach