Was
ist das?
Das Cauda-equina-Syndrom bezeichnet die Kompression des Nervenfaserbündels am Ende des Rückenmarks. Es handelt sich um einen neurologischen Notfall, bei dem die Steuerung von Blase, Darm und Beinmuskulatur gefährdet ist.
Warum
passiert das?
Ein massiver Platzmangel im unteren Wirbelkanal quetscht das gesamte Nervenbündel gleichzeitig ab. Dies geschieht beispielsweise durch einen extremen Bandscheibenvorfall oder schwere Verletzungen, die den Kanal verengen. Der hohe mechanische Druck unterbricht die Versorgung aller tiefer liegenden Nerven, was zum gleichzeitigen Ausfall multipler Körperfunktionen führen kann.
Wie
spürt man es?
Typisch ist die sogenannte Reithosenanästhesie – ein Taubheitsgefühl im Gesäß- und Genitalbereich. Hinzu kommen Funktionsstörungen der Blase oder des Darms sowie Lähmungen in den Beinen. Postoperativ können diese Symptome zunächst bestehen bleiben oder sich nur sehr langsam zurückbilden.
Weitere spezielle Diagnosen zur Hauptindikation:
Degenerative Veränderung / Adulte Skoliose
closed
LWS (Lendenwirbelsäule)
BWS (Brustwirbelsäule)
BWS/LWS (Brust- und Lendenwirbelsäule)
Alle Hauptindikationen
Passende Orthese(n) zur Hauptindikation:
Degenerative Veränderung / Adulte Skoliose
Bausatz Adulte Skoliose
zur individuellen Anfertigung
HMV-Nr.: 23.15.30.4
Wirbelsäulenorthese zur individuellen Anfertigung bei adulter Skoliose (Th4-S1). Die Bauweise erlaubt eine individuelle Passform für komplexe anatomische Anforderungen.
T-FLEX TL Thorako-Lumbalorthese
HMV-Nr.: 23.15.02.2001
Thorako-Lumbalorthese zur Entlastung und statischen Korrektur in der Sagittal- und Frontalebene. Unterstützt die therapeutisch korrekte Abschulung unter anderem bei polysegmentalen stabilen Frakturen (Th4-S1).
TIGGES-Dorso BWS/LWS-Orthese
HMV-Nr.: 23.15.02.1001
Rückenorthese zur Entlastung und statischen Korrektur der BWS/LWS (Th4-S1) mit stufenloser Höheneinstellung. Zur Schmerzreduktion unter anderem bei Osteoporose bzw. isolierten stabilen Wirbelfrakturen.
